Seniorenbeirat des Landkreises Freising

Mit der Gründung des Kreisseniorenbeirats wurde eine zentrale Empfehlung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes für den Landkreis Freising (SPGK) umgesetzt. Aufgabe des Seniorenbeirates ist es, die Belange älterer Menschen auf Landkreisebene wahrzunehmen und den Kreistag sowie die Kreisverwaltung in allen Angelegenheiten, die Interessen von Seniorinnen und Senioren berühren, zu beraten und zu unterstützen.

Erstmals trat das frisch installierte Gremium am Mittwoch, 21. Oktober 2015, im großen Sitzungssaal des Landratsamts Freising zur Gründungversammlung zusammen. Die Mitglieder des Seniorenbeirates setzen sich aus Vertretern der Landkreisgemeinden zusammen. Der Beirat tagt, je nach Bedarf, ca. dreimal im Jahr.

In der Zusammenfassung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes aus dem Jahr 2012 sind die prioritären Handlungsfelder ersichtlich, die in dem  Workshop „Älter werden im Landkreis Freising – Zur Zukunft der Seniorenarbeit“ am 21. September 2011 mit lokalen Fach- Expertinnen und -Experten erarbeitet wurden.

 

Dies sind:

  • Integrierte Orts- und Entwicklungsplanung
  • Wohnen zu Hause
  • Mobilität
  • Präventive Angebote
  • Gesellschaftliche Teilhabe
  • Bürgerschaftliches Engagement von und für SeniorInnen
  • Unterstützung pflegender Angehöriger
  • Angebote für besondere Zielgruppen
  • Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit
  • Steuerung, Kooperation, Koordinationsstrukturen und Vernetzung
  • Hospizdienste und Palliativversorgung
  • Betreuung und Pflege
  • Medizinische Versorgung

 

Die Empfehlungen daraus werden grundlegend für die Arbeit im Seniorenbeirat sein.

Der Kreisseniorenbeirat ist Ansprechpartner für alle Seniorinnen und Senioren im Landkreis Freising. Entsprechende Anliegen können jederzeit an die Vertreter herangetragen werden.


Aktuelles

Delegation des Kreis-Seniorenbeirates besucht Seniorenbüro Pfaffenhofen

Auf Einladung der beiden Leiterinnen des Seniorenbüros Pfaffenhofen, Frau Fraebel und Frau Andre, informierten sich 14 Mitglieder des Kreisseniorenbeirates Freising über die Arbeit dieser städtischen Einrichtung. Der Gruppe schloss sich auch der Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung der Stadt Freising, Robert Zellner, an und ließ sich über die Organisation und die Schwerpunkte der Einrichtung berichten.

 

Die primäre Frage war zunächst, welche Aufgabe ein Seniorenbüro hat, wie es organisiert ist und wie es sich trägt. Eine wichtige Aussage, die aus der Power-Point-Darstellung gleich zu erkennen war, ist, dass die Institution in keiner Weise in Konkurrenz zu örtlichen Seniorenvereinen und sonstigen relevanten Senioreneinrichtungen tritt. Gegründet 1998 versteht sie sich als Kompetenzzentrum für die Lebenslagen älterer Menschen und als Förderer des bürgerschaftlichen Engagements. Sie ist eine unabhängige und neutrale Beratungsstelle für seniorenspezifische Themen.

 

Es geht also keineswegs nur um Fragen der Versorgung, sondern um die Verknüpfung unterschiedlicher Angebote zur gesellschaftlichen Mitwirkung und Teilhabe.

 

Handlungsfelder sind auch die Beratung zur Wohnraumanpassung bei körperlichen Einschränkungen sowie Hilfe und Beratung zur Orientierung im „Versorgungsdschungel“.

 

Mit unterschiedlichsten Projekten lädt das Seniorenbüro ältere Menschen zur Beteiligung ein, unterstützt sie in der Umsetzung ihrer eigenen Anliegen und macht mit kreativen Methoden Lust auf Mitwirkung. Es bietet eine ideale Plattform, um Kontakte zu knüpfen, am vielseitigen Veranstaltungsprogramm oder an interessanten Kursen teilzunehmen. Viele ehrenamtliche Helfer tragen dazu bei, die vielfältigen Angebote umzusetzen.

 

Die Stadt Pfaffenhofen unterstützt und fördert die Einrichtung finanziell, durch zur Verfügung gestellte Räumlichkeiten, die sich unmittelbar neben seniorengerechten Stadtwohnungen und einem Café befinden, hat immer ein offenes Ohr für all ihre Belange und wirkt auch aktiv mit.

 

Die Forderung nach einem Seniorenbüro in Freising besteht schon seit vielen Jahren. Es gibt viele Einrichtungen für Senioren, doch keine Vernetzung aller Angebote, um Senioren bei der Umsetzung ihrer Anliegen behilflich zu sein. Hier sollte der Landkreis mit ins Boot genommen werden, um die räumlichen und finanziellen Voraussetzungen zu schaffen.


Ansprechpartner

Rita Schwaiger

Vorsitzende

 

Mitglieder des Kreisseniorenbeirats

Elmar Ziegler

Stellvertretender Vorsitzender


Sitzungen und Protokolle

Sitzung am 28.7.2016

Tagesordnung

Protokoll

 

Sitzung am 23.11.2016

Tagesordnung