Tipps für die Ferien: „Sonne(n) mit Verstand“

Auch wenn der Wetterbericht momentan eher düstere Aussichten verspricht: Alle hoffen auf Sonne daheim oder am Urlaubsort. Denn ohne Sonnenschein sind Urlaub und Freizeit nur halb so schön. „Sonne pur“ lautet für viele deshalb im Frühjahr und Sommer die Devise. Dies bleibt nicht immer folgenlos, mahnen die Experten aus dem Gesundheitsamt Freising: Wer seine Haut übermäßig lange und schutzlos der Sonne und ihrer ultravioletten Strahlung aussetzt, riskiert Hautschäden, eine vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs.

Dies gilt umso mehr, als die Ozonschicht, ein wirksames Schutzschild der Erde gegen ultraviolette Strahlung, mehr und mehr ausdünnt. Auch über Bayern ist ein Abbau der Ozonschicht festzustellen. Obwohl bereits ein weltweites Verbot der ozonabbauenden Stoffe gilt, wird die Ozonschicht erst in einigen Jahrzehnten wieder hergestellt sein.

 

Einer gesundheitlichen Gefährdung kann jedoch vorgebeugt werden. Wichtige Sonnenschutz- Regeln sind: Die Mittagssonne meiden, geeignete Kleidung tragen, z.B. Kopfbedeckung mit breiter Krempe und Nackenschutz, die Augen mit geeigneter Sonnenbrille schützen, alle unbedeckten Körperpartien ausreichend mit Sonnenschutzmittel (dem Hauttyp entsprechend) eincremen, die Sonnenschutzcreme vor der Sonnenbestrahlung auftragen und dies regelmäßig wiederholen, aus der Sonne gehen, bevor sich die Haut rötet.

Kinderhaut reagiert höchst empfindlich auf die Sonne, sie benötigt den bestmöglichen Schutz. Optimal ist spezielle UV-Schutzkleidung für Kinder.

 

Im Rahmen der Kampagne „Sonne(n) mit Verstand“ des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege besuchen zwei Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts Freising in den Monaten Mai, Juli und August mehrmals öffentliche Badeplätze, um Aufklärungsarbeit zu betreiben und die Badegäste mit Informationen zu versorgen.

Weitere Infos unter www.sonne-mit-verstand.de oder im Gesundheitsamt Freising (Tel. 08161/53743-00).

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