Segnung des neuen Löschfahrzeugs Katastrophenschutz

Bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Freising: Landrat Josef Hauner

Der Landkreis ist für den Katastrophenschutz zuständig - und daher auch auf dem Fahrzeug zu sehen

Weihbischof Bernhard Haßlberger und Pfarrerin Dorothee Löser segneten das neue Gefährt

Ein Zug aus Feuerwehrleuten marschierte durch die Innenstadt zur Feuerwache

Der Weihbischof zapft das Bierfass an, das eigentlich für den "Tag des Bieres" gedacht war

Ein Prosit auf den Florianstag

Seiner Bestimmung übergeben worden ist das neue Löschfahrzeug Katastrophenschutz am Sonntag, 7. Mai. Im Rahmen des Florianstags spendeten Weihbischof Bernhard Haßlberger und Pfarrerin Dorothee Löser dem Gefährt des Bundes, das in der Feuerwache 2 in Freising untergebracht ist, den kirchlichen Segen. „Das Fahrzeug ist ein wichtiger Bestandteil unseres Gesamtkonzeptes zur Schadensabwehr“, sagte Landrat Josef Hauner.

 

Schon seit Jahrzehnten werden bei der Freiwilligen Feuerwehr Freising Katastrophenschutzfahrzeuge betrieben. „Vielen Dank, dass Sie sich um Pflege und Wartung kümmern und sich auch für den Fall des Einsatzes fit machen“, sagte der Landrat in der Gerätehalle an der Hauptfeuerwache. Den Vorgänger des neuen LF Kats – so der Name des Autos – hatte der Bund 1989 bereitgestellt. Beim Hochwasser 2013 wurde es jedoch beschädigt und anschließend aussortiert.  „Es ist sehr wichtig, dass wir jetzt dieses Fahrzeug zur Verfügung haben. Vielleicht werden es ja noch mehr“, appellierte Kreisbrandrat Manfred Danner. Schließlich wüchsen die Aufgaben der Feuerwehren angesichts steigender Bevölkerungszahlen und zweier Autobahnen sowie einem Flughafen vor Ort.

 

Der „Neuling“ gehört zum Löschzug Wasser der Feuerwache Freising 2 und kommt bei der Beförderung von Wasser und beim Auspumpen von Kellern zum Einsatz. An Bord können 1000 Liter Löschwasser, 600 Meter Schlauch, eine Tragspritze und vieles mehr transportiert werden. „Es ist kein Hightech-Gerät, sondern ein robustes Fahrzeug, das seiner Aufgabe im Bevölkerungsschutz gerecht wird“, sagte Hauner.

 

Eine Besonderheit für die anwesenden Kameradinnen und Kameraden kündigte Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher an. Extra für den „Tag des Bieres“ war am Braulehrstuhl in Weihenstephan ein Bier gebraut worden. Doch der fiel dann buchstäblich ins Wasser. Nun konnte der Gerstensaft am Florianstag verköstigt werden. Anzapfen durfte kein Geringerer als Weihbischof Haßlberger.