Regionaler Arbeitsmarkt bleibt stabil: Arbeitslosenquote im Landkreis Freising bei 1,8 Prozent

Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt der Region setzt sich fort. So bescherte der November 2017 dem Bezirk der Agentur für Arbeit Freising eine besonders erfreuliche Premiere: Erstmals seit Erfassung der Arbeitslosenquote errechnete sich für alle vier Landkreise eine Quote mit einer Eins vor dem Komma. Denn: Im November knackte auch der Landkreis Dachau die Einser-Marke (1,9 Prozent). In den Landkreisen Ebersberg und Freising lag die Arbeitslosenquote bei 1,8 Prozent, im Landkreis Erding bei 1,6 Prozent. Für den gesamten Agenturbezirk ergab sich eine Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent.


„Unser Arbeitsmarkt profitierte abermals von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der gesamten Region. Zudem ließ die Winterarbeitslosigkeit bisher auf sich warten. Im November wurde in den Außenberufen noch vielfach gearbeitet“, erläutert Karin Weber, Chefin der Agentur für Arbeit Freising, die Zahlen aus ihrem Haus.

 

Insgesamt zählte die Agentur für Arbeit Freising im November in ihren vier Landkreisen 6.226 Arbeitslose und damit 217 Personen weniger als im Vormonat. 2.659 Frauen und Männer meldeten sich neu arbeitslos, im Gegenzug konnten 2.855 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden.


Inklusion stärker in den Fokus rücken

Die Nachfrage nach Arbeitskräften bewegte sich im November 2017 auf einem hohen Niveau: Die Arbeitgeber der Region meldeten den Arbeitsvermittlern 1.575 neu zu besetzende Arbeitsstellen in den vier Landkreisen. Damit befanden sich zuletzt insgesamt 5.384 Arbeitsangebote im Stellenpool der Agentur für Arbeit Freising – 732 Stellen mehr als im November vor einem Jahr. Von den gemeldeten Angeboten richteten sich 4.372 Stellen an Fachkräfte und 1.012 Stellen an Helfer.


„Die Gewinnung gut ausgebildeter, neuer Mitarbeiter wird für viele Betriebe in unserer Region zunehmend zur Herausforderung. Für diese Unternehmen kann es sich lohnen, bei der Personalsuche auch Menschen mit Handicap verstärkt in den Fokus zu nehmen“, so Weber. Im November waren bei der Agentur für Arbeit Freising 593 Menschen mit Schwerbehinderung arbeitslos gemeldet, darunter viele Fachkräfte mit Berufsabschluss oder akademischer Ausbildung. „Entscheidend ist es, sich bewusst zu machen, dass schwerbehindert nicht automatisch leistungsgemindert bedeutet. Arbeitgebern auf Mitarbeitersuche kann ich nur empfehlen, diesem Personenkreis im Besonderen eine Chance zu geben. Es lohnt sich!“


Unternehmen, die einen Mitarbeiter mit Behinderung einstellen wollen, werden von der Agentur für Arbeit unterstützt: Die Arbeitsvermittler helfen bei der Auswahl geeigneter Bewerber und beraten zu Fördermöglichkeiten. Wenn es anfangs nur mit spezieller Unterstützung geht, können Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung bzw. zum Lohn oder auch die behindertengerechte Ausgestaltung des Arbeitsplatzes beantragt werden. Art, Höhe und Dauer der Förderung sind dabei stets individuell unterschiedlich und orientieren sich an den Bedürfnissen des Menschen mit Behinderung.


Arbeitgeber, die sich informieren möchten, können sich an ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service ihrer Agentur für Arbeit wenden oder die kostenfreie Servicenummer 0800 4 5555 20 nutzen.


Landkreis Freising
Arbeitslosigkeit: Stabile Verhältnisse im Landkreis Freising: Im November 2017 errechnete sich hier – wie bereits im Vormonat – eine Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 1,9 Prozent. Insgesamt waren im November mit 1.878 Personen 24 Freisinger weniger auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle als noch im Oktober. Zu den arbeitslosen Personen zählten 191 Menschen mit Schwerbehinderung. Im November 2017 meldeten sich 819 Frauen und Männer neu arbeitslos. 839 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.


Personalnachfrage: Im November 2017 gingen beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Freising 738 Meldungen über neu zu besetzende Arbeitsstellen ein. Damit befanden sich in diesem Monat insgesamt 2.330 Arbeitsangebote im Stellenpool der Agentur. 1.976 Stellen richteten sich an Fachkräfte, 354 Stellen an Helfer.

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