Neue Schulturnhalle Wolfersdorf eingeweiht

Offiziell eröffnet: die Schulturnhalle Wolfersdorf

Viele Gäste beteiligten sich an der Feier

Die "Musikwölfe" eröffneten die Feier in der Halle

"Ein gelungenen Gesamtprojekt", lobte Landrat Josef Hauner

Hier lässt es sich gut sporteln...

...springen, tanzen und Räder schlagen

„Diese Halle stellt das sportliche Leben in der Gemeinde auf eine neue Basis.“ Die Begeisterung über die Schulturnhalle bei den Wolfersdorfern und auch bei Bürgermeister Sebastian Mair ist groß. Endlich ist ausreichend Raum für sportliche Betätigung vorhanden. Und nebenbei sei mit der benachbarten Stockschützenhalle und den neu geschaffenen Freiflächen „ein Zentrum der Gemeinde entstanden“, sagte Landrat Josef Hauner am Freitag, 28. April, bei der offiziellen Einweihung der Turnhalle.

 

Bereits seit Mitte Januar ist die Sporthalle in Betrieb. „Sie spüren, wie groß die Freude unter den Schulkindern ist. Das ist ein völlig neues Raumerlebnis im Sportunterricht“, sagte Rektor Norbert Mayr. Auslöser für das Projekt war Platzmangel gewesen. Jahrzehntelang habe der kleine Turnraum in der Schule den Unterricht massiv eingeschränkt, betonte der Bürgermeister. Lehrplanmäßiger Turnunterricht war nicht mehr möglich. „Ich musste der Schule stets mehr Stunden zuweisen, als ihr zugestanden hätten, weil in dem Raum keine ganzen Klassen unterrichtet werden konnten“, erinnerte sich Landrat Hauner an die Erfahrungen aus seiner Zeit als Schulamtsleiter.

 

Jetzt aber können die Kinder klettern, hangeln, rutschen, laufen, springen, spielen – was das Sportlerherz begehrt. Und nicht nur sie. Die neuen Sportangebote werden auch von Vereinen und Breitensport reichlich genutzt.  „Das sportliche Leben in der Gemeinde erfährt eine enorme Bereicherung“, so der Bürgermeister. „Hier wurden beste Voraussetzungen für Sport in Schule und Verein geschaffen“, fügte der Schulleiter hinzu.

 

Im Oktober 2015 hatte der Bau begonnen, nachdem im Gemeinderat ordentlich diskutiert worden war. Schließlich hat die Sporthalle insgesamt rund 2,3 Millionen Euro gekostet – viel Geld für eine kleine Gemeinde. „Aber jeder Euro ist gut angelegt“, so Bürgermeister Mair. Dass die Leitungen von Schule und Kindergarten stets in die Planungen eingebunden waren, freute den Landrat. Auch der Landkreis beziehe bei solchen Projekten „die späteren Nutzer intensiv mit ein“.

 

Entstanden ist ein Gebäude, das „allen modernen Ansprüchen genügt und sich gut in die Umgebung einfügt“, so Mair. Hauner sprach von einem „gelungenen Gesamtprojekt“. Mit dem Anschluss an die Nahwärmeversorgung leiste man einen Beitrag zur Energiewende. Und auch die Dämmwerte der Hülle sind durchdacht und erzeugen im Inneren eine ansprechende Akustik und ein gutes Raumklima. Hier lässt es sich gut sporteln. Was die Schulkinder und die Kinderturngruppe des SV Oberhaindlfing bei der Feier ihren Darbietungen unter Beweis stellten.