Langjährige Aktive des Roten Kreuzes erhalten Ehrenzeichen

„Jeder, der schon einmal in Not geraten ist, sei es durch Krankheit, einen Unfall oder ein Naturereignis, und jeder, der beruflich mit Rettungsdienst oder Katastrophenschutz zu tun hat, der weiß um die Bedeutung des Bayerischen Roten Kreuzes.“ Am Mittwoch wurden 83 Aktive des BRK für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet. Die allermeisten davon waren auch in den Großen Sitzungssaal des Landratsamts gekommen und erhielten aus den Händen von Landrat Josef Hauner das Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige oder in Silber für 25-jährige Tätigkeit.

 

Bei solch erfreulichen Anlässen würden Personen geehrt, die sich „in besonderer Weise um unser Gemeinwesen verdient gemacht haben“, sagte Landrat Hauner während der Feierstunde. „Sie haben sich jahrzehntelang in den Dienst am Nächsten gestellt. Häufig haben Sie dafür auf Mußestunden daheim, auf so manchen Ausflug, so manche kulturelle Veranstaltung oder Geselligkeit mit anderen verzichtet“, lobte Hauner. Die Rotkreuzler hätten sich unzählige Stunden und meist unentgeltlich für andere Menschen eingesetzt und sind oft Tag und Nacht bereit zum Einsatz. Und das bei zum Teil nicht nur zeitlichen und körperlichen, sondern oft auch psychischen Belastungen. „Das kann nicht hoch genug geschätzt werden.“

 

In dem Zusammenhang wies der Landrat auf die Tendenz hin, dass Leute, die anderen Menschen zu Hilfe eilen, derzeit immer wieder bedroht, angegriffen oder körperlich verletzt werden. „Das ist unglaublich und dem müssen wir Einhalt gebieten.“ Dem konnte sich BRK-Kreisvorsitzender Anton Neumaier nur anschließen. Er habe „überhaupt kein Verständnis dafür, wenn Menschen aus unseren Reihen oder denen anderer Hilfsorganisationen angegriffen werden“, sagte er. Wenn das nicht unterbunden werde, „dann hört es sich mit dem gesellschaftlichen Engagement auf“.

 

Dabei sei das Ehrenamt so wichtig, wie Hauner betonte. Er verglich die Gesellschaft mit einem Gewölbe, das durch die ehrenamtlich Tätigen getragen wird. „Ohne Menschen wie Sie würde es nicht funktionieren.“

 

Das Ehrenzeichen sei eine „sichtbare Anerkennung“ für das, was die zu Ehrenden geleistet hätten. „Darauf können Sie stolz sein und Sie sollten es daher auch tragen.“ Hauner bedankte sich persönlich, im Namen des Landkreises Freising und im Namen von Innenminister Joachim Herrmann, in dessen Auftrag er die Auszeichnung vornahm, für die Arbeit beim Bayerischen Roten Kreuz. „Der Dank gebührt auch Ihren Familienangehörigen, die Ihr ehrenamtliches Engagement über all die Jahre mitgetragen haben.“

 

Zahlreiche Bürgermeister der Gemeinden, in denen die Jubilare leben, waren ebenfalls ins Landratsamt gekommen. „Das freut mich sehr, denn es zeigt eine besondere Wertschätzung“, sagte Neumaier.

Die Geehrten für 25-jährige Tätigkeit

Seit 40 Jahren sind diese Damen und Herren beim BRK aktiv

Das Ehrenzeichen in Gold gibt es für 40 Jahre aktiven Dienst

Landrat Josef Hauner und BRK-Kreisvorsitzender Anton Neumaier überreichten die Abzeichen, hier an Ida Beubl aus Moosburg

Zahlreiche zu Ehrende und Bürgermeister waren zur Feierstunde gekommen

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