Landkreis Freising: Zahl der Ausbildungsverträge bleibt konstant

Im vergangenen Jahr konnten die Betriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen im Landkreis Freising wieder fast 700 Lehrlinge einstellen. Für 2017 verzeichnet die IHK für München und Oberbayern insgesamt 691 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge, nahezu gleich viele wie im  Vorjahr (697).


Zwar blieben rund 150 Lehrstellen mangels Bewerber unbesetzt, das sind aber 30 Prozent weniger als 2016, so die Ergebnisse der Arbeitsagentur.


„Bei den Neuverträgen bewegen wir uns weiterhin auf gutem Niveau, wenn auch Spitzenjahre wie 2012 mit über 760 Neueintragungen derzeit noch weit entfernt sind. Der Wettbewerb um Azubis bleibt also unverändert sehr groß. Um für die duale Ausbildung zu begeistern, müssen wir gemeinsam mit Eltern und Schulen weiterhin viel Überzeugungsarbeit bei den jungen Leuten leisten. Es ist außerdem entscheidend, dass sich Wirtschaft und Gesellschaft noch mehr als bisher auf die Ausbildung als bestes
Sprungbrett in die Karriere zurückbesinnen“, kommentiert Otto Heinz, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des Regionalausschusses Erding-Freising.

 

Dafür haben die IHK und Partner wie das Bayerische Wirtschaftsministerium in den vergangenen Jahren auch erfolgreiche Kampagnen wie „Elternstolz“ oder die „Woche der Ausbildung“ ins Leben gerufen, die heuer am 26. Februar startet.


Bei den Top-IHK-Lehrberufen führen im Landkreis die Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen vor den Einzelhandelskaufleuten und den Bürokaufleuten. Bei Mädchen liegt die Kauffrau für Büromanagement an der Spitze, bei Buben der Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen. Insgesamt wurden in 384 Ausbildungsbetrieben Neuverträge in 62 verschiedenen Berufen abgeschlossen.

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