Gymnasium Neufahrn feiert 25-Jähriges mit Tag der offenen Tür

Ein Hoch auf die nächsten 25 Jahre OMG Neufahrn

Zahlreiche Besucher fanden sich beim Tag der offenen Tür ein

"Extrem stolz" ist Schulleiter Franz Vogl

Ausstellungen und jede Menge Aktivitäten ließen keine Langeweile aufkommen

Helmut Hinterberger, "Vater" des Fördervereins, blickte auf die Anfänge zurück

Mit einem Tag der offenen Tür hat das Oskar-Maria-Graf-Gymnasium Neufahrn am Samstag, 1. April, sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Und das zahlte sich aus. Zahlreiche Schüler, Eltern und potenzielle baldige Neufahrner Gymnasiasten strömten herbei, um einen Blick ins Innenleben der Schule zu erhaschen.

 

Während die stellvertretende Schulleiterin Juliane Stubenrauch-Böhme in der Aula den Tag der offenen Tür eröffnete und schon viele Menschen auf das Gelände kamen, begrüßte Direktor Franz Vogl die Ehrengäste in der Mensa. Unter ihnen waren unter anderem Landrat Josef Hauner und dessen Vorvorgänger Manfred Pointner. Aber auch Ludwig Schrittenloher, der bei der Gründung der Schule Landkreis-Chef war, war der Einladung gefolgt. Und er konnte sich sogleich selber im Fernsehen anschauen, als ein Film gezeigt wurde, „über die Zeit, als hier noch grüne Wiese war“, wie es Vogl ausdrückte.

 

Helmut Hinterberger, „Vater“ des Fördervereins, erinnerte an die Anfänge, als das Garchinger Gymnasium, das damals auch die Schülerinnen und Schüler aus Neufahrn und Eching besuchten, aus allen Nähten platzte. Über 1300 Schüler wurden dort unterrichtet. „Da hat man überlegt, was wir tun können. Erweiterung? Klassen auslagern?“ Als Notlösung nahm seinerzeit die Hauptschule Neufahrn die Gymnasiasten aus der Umgebung auf. Doch im Dezember 1991 entschied sich der Kreistag für den Gymnasialstandort Neufahrn. Bis zum Spatenstich dauerte es dann noch etwas über drei Jahre, 1996 wurde die Schule fertiggestellt.

 

Derzeit sind 850 Kinder und Jugendliche am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium. Und sie haben dort neben einer idyllischen Umgebung auch gute Bedingungen. Direktor Vogl bedankte sich bei den Landräten stellvertretend für den Kreistag „für Ihre Weitsicht von damals“. Denn man hatte gleich an das sich entwickelnde schnelle Internet gedacht. „So sind wir heute weiter als so mancher Neubau in München“, sagte ein „extrem stolzer Schulleiter“.

 

Für den Tag der offenen Tür habe man sich „für die kleine Variante entschieden“. Ausschließlich freiwillige Schüler und Lehrkräfte seien vor Ort, um zu helfen. Und diese boten ihren Gästen jede Menge Aktivitäten. Workshops in verschiedensten Fachrichtungen, Musik und Tanz, Schulhausführungen, Ausstellungen, Verpflegungsstände. Über Langeweile konnte sich niemand beklagen.