Theaterprojekt für Lebensfreude an Mittelschulen Neustift und Lerchenfeld in Freising

Depressionen und Burn-out können jeden treffen. Nicht nur Erwachsene mit einem stressigen Job oder nach einer Trennung. Auch Jugendliche leiden manchmal unter tiefem Kummer, negativen kreisenden Gedanken oder Überforderung. Auslöser können Schulstress, zerbrochene Freundschaften oder familiäre Probleme sein. Das Kinder- und Jugendtheater EUKITEA hat sich dieses Themas angenommen und es in Form eines Theaterstücks aufbereitet. Das Präventionsprojekt „Am Rande des Regenbogens“ richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und behandelt einfühlsam und altersgerecht die verschiedenen Schattierungen des Lebens. Die Sparda-Bank München hat das Theaterstück nun nach Oberbayern geholt. Der Gewinn-Sparverein stellte dafür eine Spende in Höhe von 60.000 Euro zur Verfügung.

 

An insgesamt 16 Schulen gastiert EUKITEA mit „Am Rande des Regenbogens“ gastieren – am 27. September war die Aufführung nun an den Mittelschulen Neustift und Lerchenfeld in Freising zu sehen. Die Schulleitungen der Mittelschulen Neustift und Lerchenfeld, Renate Bruckmeier und Thomas Dittmeyer, ebenso wie die Jugendsozialarbeiterinnen Martina Stolz, Petra Hörmann und Viola Hobmaier, begrüßen das Engagement der Genossenschaftsbank: „Es ist wichtig, dass die Schüler über Depressionen aufgeklärt werden und die Hilfsmöglichkeiten kennen lernen. Wir freuen uns sehr, dass die Sparda-Bank München uns diese Möglichkeit bietet. Das EUKITEA-Theaterstück spricht die Sprache der Jugendlichen und es geht um ihre Themen.“ Uwe Rebhan, stellvertretender Leiter der Sparda-Bank-Geschäftsstelle in Freising, erklärt das Engagement der Bank: „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass Jugendliche sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln und ihre Talente entdecken sowie ausleben können. Dieses Theaterprojekt stärkt junge Menschen und bietet konkrete Hilfen an.“

 

Das interaktive Theaterstück „Am Rande des Regenbogens“ sensibilisiert junge Heranwachsende für das Thema Depressionen. Es zeigt, wie sich zwei Jugendliche, Amira und Matteo, mit ihren Träumen, Ängsten und den Herausforderungen des Alltags auseinandersetzen und wie sie ihre Probleme kreativ meistern. Zentrales Element und Ziel des Stückes ist es, die Resilienz, also die seelische Widerstandskraft, junger Menschen zu fördern und sie darin zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu gehen. Zudem erhalten die jungen Zuschauer konkrete Tricks und Übungen für den Umgang mit Problemen. „Die Jugendlichen lernen, wie Denken und Fühlen zusammenhängen und dass unsere Vorstellungen von der Welt beeinflussen, wie es uns geht“, erklärt Stephan Eckl vom Theaterhaus EUKITEA die Idee des Stücks. Ein anschließender Elternabend, ergänzende Workshops und Unterrichtsmaterialien für die Nachbereitung komplettieren die Präventionsinitiative.

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