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Schulbauberatung: Abschlussbericht für den Neubau des Beruflichen Schulzentrums Freising übergeben

Der Landkreis Freising plant, einen Neubau für das Staatliche Berufliche Schulzentrum Freising in der Wippenhauser Straße zu errichten. Ein weiterer großer Schritt dorthin ist jetzt getan. Am vergangenen Mittwoch überreichte Architekt Prof. Frank Hausmann den Abschlussbericht der Schulbauberatung an die Stellvertreterin des Landrats, Anita Meinelt, und Schulleiter Daniel Spreng.

 

Im Beisein von zahlreichen Kreis- und Stadträten, Vertretern der Schulleitung und Lehrerinnen des BSZ sowie Mitarbeitern des Landratsamtes und der Stadt Freising erläuterte Architektin Katharina Dreisbach vom Büro Prof. Hausmann GmbH die Empfehlungen. In fünf Phasen wurde mit den beteiligten Akteuren das von der Regierung von Oberbayern genehmigte Raumprogramm überprüft und an die Bedarfe der einzelnen Fachbereiche des Berufsschulzentrums angepasst. Es fanden – pandemiebedingt – digitale Workshops statt, die „dem Ergebnis im Vergleich zu anderen Schulbauberatungen nicht geschadet haben“, so Prof. Hausmann, der ebenso die technische Realisierung durch das Berufsschulzentrum lobte. „In mehreren Räumen wurde gleichzeitig an verschiedenen Orten in Deutschland gearbeitet, die Motivation der Beteiligten war sehr hoch.“ Das Ergebnis der Schulbauberatung ist ein überarbeitetes Raumprogramm sowie ein komplexes Funktionsdiagramm aller Nutzungen der neuen Schule.

 

Die stellvertretende Landrätin Meinelt brachte ihre große Freude über das lange währende Projekt zum Ausdruck: „Ich erinnere mich noch gut an den Grundsatzbeschluss des Kreistages im Jahr 2012. Umso mehr freut es mich, dass wir im nächsten Jahr erste Planungen sehen werden.“ Meinelt betonte ebenso wie Freisings Bürgermeisterin Eva Bönig die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit der Verwaltungen von Stadt und Landkreis. „Nur so kann ein solch komplexes Bauvorhaben effizient und gut entstehen.“ Bürgermeisterin und Kreisrätin Bönig dankte insbesondere dem Bearbeitungsteam um Abteilungsleiter Florian Plajer am Landratsamt Freising für „so viel Herzblut bei der Bearbeitung – das merkt man bei den Ergebnissen und bei allen Beteiligten“. Plajer selbst hob die Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Umsetzung sowie die geplante Integration des dezentralen Rechenzentrums für die weiteren Landkreisschulen in der Wippenhauser Straße hervor.

 

Mit Abschluss der Schulbauberatung startet nun die Wettbewerbsphase, die Termine seien gesetzt. „Wir sind vielleicht eher eine Dampflokomotive, aber wir haben Fahrt aufgenommen und viele motivierte Heizer an Bord, so dass wir planmäßig und zügig voran kommen“, so Plajer. Studiendirektor Spreng, erst seit wenigen Wochen Leiter des BSZ, erkannte nach dem Vortrag, dass „hier exzellente Arbeit meines motivierten Kollegiums, der Planer und des Sachaufwandsträgers erfolgt ist. So habe ich meine neue Schule und die inhaltlichen Ziele vom Neubau schnell verstanden“.

 

Die weiteren Schritte

Die weiteren Schritte des Planungsvorhabens: Im August 2020 erfolgte die EU-Bekanntmachung des Wettbewerbs, so dass sich bis zur Präsentation Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros für eine Teilnahme bewerben konnten; rund 100 Bewerbungen sind eingegangen. Die entsprechenden Gremien in Kreis- und Stadtrat behandeln die Auslobungsunterlagen demnächst (beides aus vergaberechtlichen Gründen nicht öffentlich), die dann noch im Oktober an die ausgewählten Teilnehmer zur Bearbeitung versandt werden sollen. Im März 2021 soll nach der ersten städtebaulichen Bearbeitung eine offene Bürger- und Schulbeteiligung mit Präsentation der 25 Arbeiten stattfinden. Im zweiten Bearbeitungsschritt mit zehn verbliebenen Büros soll bis zum Sommer 2021 ein Planungsbüro für den Hochbau gefunden werden. Eine Fertigstellung des ersten Bauabschnittes des Berufsschulzentrums und somit der Umzug in den Neubau wird nicht vor 2025 erfolgen.

Prof. Frank Hausmann überreichte der stellvertretenden Landrätin Anita Meinelt und Schulleiter Studiendirektor Daniel Spreng den Bericht der Schulbauberatung.

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