Schmetterlinge angelockt: Erfolg mit neuen Blühstreifen

Erste Schmetterlinge leben in den neu angelegten Blühstreifen in der Gemeinde Neufahrn. Damit ist ein großer Schritt geschafft: der Anfang vom Aufbau eines Biotopverbundsystems zwischen zwei einzigartigen Lebensräumen.

 

Zwölf Landwirte, die Gemeinde Neufahrn und der Landkreis Freising hatten im Frühjahr 2018 zugestimmt, dass auf 8,2 km Länge im Gemeindegebiet von Neufahrn artenreiche Blühstreifen angesät werden dürfen. Zwar hatte die Katholische Kirche schon vor 20 Jahren in Zusammenarbeit mit Landwirten zehn Meter breite Wiesenstreifen mit einzelnen Baumpflanzungen anlegen lassen. Die Kirche gestatteten dem Landschaftspflegeverband Freising nun, noch deutlich mehr Blühstreifen durch einen landwirtschaftlichen Spezialbetrieb aus Pulling ansähen zu lassen.


Der Erfolg zeigte sich schon bald mit aufkeimenden Pflanzen wie Schafgarbe, Wiesen-Pippau, wildem Mohn und wilder Möhre. Besonders erfreulich ist, dass sich mit dem kleinen Perlmutterfalter nun die erste Schmetterlingsart ansiedelt. Der Schmetterling benötigt als Lebensraum eben solche ungedüngten, artenreichen Wiesenstreifen neben Äckern.

 

Die neuen Blühstreifen konnten durch die Förderung durch den Freistaat Bayern verwirklicht werden und befinden sich zwischen der Garchinger Heide und den Isarauen. Sie sind eine Art Bindeglied: Ihre Anlage ist der Beginn vom Aufbau eines Biotopverbundsystems zwischen den beiden Lebensräumen, das sich nun weiter entwickeln kann.

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