Realschule Gute Änger: Einweihung und Namensgebung

Nun ist es offiziell: Die zweite Realschule in Freising, die im Stadtteil Lerchenfeld entstanden ist, heißt „Staatliche Realschule Gute Änger“. Auf Wunsch der Schulfamilie hatte sich der Kreistag auf diesen Namen geeinigt. Bei der Einweihungsfeier am 14. März wurde die Schule „getauft“.

 

Dass die Namenswahl die richtige war, darüber herrschte Einigkeit. Die hellen Räume, die Ausstattung – das Gebäude sei „einfach gut“, sagte Schulleiterin Andrea Weigl. „Es ist ein Ort, an dem es uns gut geht, an dem wir uns wohlfühlen.“ Gleichzeitig sei dies eine Herausforderung, denn „um gut zu bleiben, muss man stets dran bleiben“, sich immer weiterentwickeln. „Der ‚Anger‘ war ursprünglich eine Dorfwiese im Gemeindebesitz, die jeder Bewohner eines Ortes nutzen konnte. Hier in Freising wurde den Bauern damit ein Stück Land im eigentlich sehr moorigen Gebiet zur Verfügung gestellt, um es ‚gut‘ – also ertragreich – zu verwenden“, sagte Kultusstaatsekretärin Anna Stolz. Der Name „Gute Änger“ stehe zum einen für die Verortung der neuen Realschule in Lerchenfeld, zum anderen für einen Ort, der „guten Ertrag für alle“ bringen solle.

 

Landrat Josef Hauner betonte in seinem Grußwort, nach vier Jahren in einer Interimsschule seien Schüler und Lehrer zu Schuljahresbeginn in „eine der modernsten Schulen Bayerns“ eingezogen. Hier stehe „ausreichend Platz und ein modernes Lernumfeld“ zur Verfügung. 24 Klassenräume für rund 650 Schüler sind vorhanden. Die Klassen- und Clusterräume bieten viel Platz, auch für das freie Lernen, und Transparenz mit Wänden aus Glas. Auf den großen Freiflächenkönnen sich die Schüler erholen. Draußen gibt es große Sportanlagen mit Fußball-, Basketball- und Beachvolleyballfeld sowie einer Kletterwand, aber auch ein grünes Klassenzimmer. Letzteres musste man wegen des sumpfigen Geländes in Stufen anlegen, doch damit hat es etwas von einem Amphitheater im Miniaturformat. „Es sollte ein lebendiger Ort entstehen, der das soziale Miteinander fördert“, sagte Tobias Hübner, Geschäftsführer des Architektenbüros Fritsch + Tschaidse.

 

„In den Klassenzimmern können Sie sehen, wie die Digitalisierung an den Schulen voranschreitet“, so Hauner. In jedem Klassenzimmer hängt ein riesiger Touchscreen an der Wand, wo vor 20 Jahren noch die Kreidetafel ihren Platz hatte. Der Bildschirm hat Tafelgröße.

 

Wie vielfältig die Projekte an der Schule sind, davon durften sich die Gäste der Feier bei den musikalischen Beiträgen überzeugen. Der Schulchor sang „Je ne parle pas francais“ und den „Baustellengroove“, die Schulband gab „faded“ zum Besten.

Bürgerservice Kontakt

Kontakt
Sie können uns Ihre Fragen, Wünsche, Anregungen oder Beschwerden mitteilen. Wir werden diese umgehend bearbeiten und Sie darüber informieren, wie es weiter geht.
Mit der Nutzung dieses Formulares stimmen Sie zu, dass wir Ihre Daten speichern und verarbeiten. Weitere informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Bürgerhilfsstelle