Neuer Mittelbau der Grund- und Mittelschule Zolling eingeweiht

In Betrieb ist der neue Mittelbau an der Grund- und Mittelschule Zolling schon seit Beginn des laufenden Schuljahres. Nun wurde das Gebäude auch offiziell eingeweiht. Das war eine wesentliche Maßnahme für den Schulstandort Zolling“, sagte Bürgermeister Max Riegler.

 

In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Schulhaus immer wieder ergänzt und ausgebaut. Mit Einführung der Bayerischen Mittelschule 2011/12 herrschte in Zolling erneut akuter Handlungsbedarf, weil das Gebäude sanierungsbedürftig war. 7,2 Millionen Euro hat die Gemeinde für den Erweiterungs- und Ersatzbau ausgegeben, der Freistaat gewährte einen Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen. Dafür sind jetzt drei weitere Klassenzimmer, genügend Räume für Mittagsbetreuung und Ganztagesschule, eine Mensa sowie ein neuer Verwaltungstrakt vorhanden.

 

Mit Einführung der Mittelschule wurden Schulverbünde gegründet, um die Standorte zu stärken. So wurde in Zolling ein M-Zweig installiert, der den Weg zum Mittleren Schulabschluss ebnete.  Es sei nicht einfach gewesen, den Schulverbund mit Sitz in Zolling ins Leben zu rufen, erinnerte sich Landrat Josef Hauner. Denn damit sollten auch die Schüler aus Allershausen, Au und Nandlstadt in Zolling zur Schule gehen. „Wir wollten einen mittleren Schulabschluss, der zwar gleichwertig, aber nicht gleichartig, wie der an der Realschule ist.“ An der Mittelschule wird darum viel Wert auf Berufsorientierung gelegt. Das Modell habe Anklang gefunden, weil das Vertrauen der Eltern und der Ausbildungsbetriebe da war. „Aus dieser Mittelschule ist ein Erfolgsmodell geworden“, so Hauner.

 

Während der Einweihungsfeier streuten die Schülerinnen und Schüler immer wieder musikalische Einlagen ein, die an die Zeiten erinnerten, als die Schulgebäude in Zolling errichtet wurden: 1839 – 1909 – 1958 – 1972. Auch Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann fühlte sich beim Betreten des Schulhauses zurückversetzt. „Das ist immer eine kleine Reise in die eigene Vergangenheit.“ Wie Hauner dankte er den Bürgermeistern des Schulverbandes und vor allem auch den Lehrern, die sich heute im Vergleich zu früher vielen neuen Herausforderungen im schulischen Alltag stellen müssten.

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