Nach Madrid und zurück für Menschen mit Behinderung: Über 300 Freizeit-Sportler erliefen 3100 Kilometer beim Lebenslauf der Lebenshilfe

Ein strahlender Herbsttag vergoldete den 7. Lebenslauf der Stiftung Lebenshilfe Freising für Menschen mit Behinderung in unserer Region. Bei der dritten Großveranstaltung im 50. Gründungsjahr der Lebenshilfe Freising liefen am Sonntag, 21. Oktober, über 300 Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer mit und ohne Behinderung um die Freisinger Moosach-Wiesen zwischen Veitshof und Vötting. In der Gartenstraße gab es dazu ein buntes Straßenfest.

 

Die Läufer und Läuferinnen drehten 2367 Runden, erliefen also über 3100 Kilometer – die Entfernung von Freising nach Madrid und zurück! Die Spenden daraus summieren sich nach ersten Hochrechnungen auf über 20.000 Euro. Die Stiftung Lebenshilfe Freising kann mit dem erlaufenen Geld die Angebote der Lebenshilfe Freising e.V. für die Zukunft sichern, etwa die Ausstattung der Kinder- und Jugendeinrichtungen oder die Finanzierung der Interdisziplinären Frühförderstellen.

 

Zur Eröffnung begrüßte Andreas Huber, Vorsitzender des Lebenshilfe-Stiftungsrats, die vielen Sportler und ihre Familien und Freunde. Stephan Kraus vom Rat der Selbstvertreter der Lebenshilfe Freising verglich die Situation von Menschen mit Behinderung gestern und heute: „Früher gab es nur Wohnheime. Heute kann man leben, wie man will“. Selbstvertreterin Anja Lackner bedankte sich bei den Haupt-Spendern Texas Instruments, Denso Automotive Eching, Flughafen München GmbH, Sparda-Bank, Sparkasse Freising, NR Neue Raumpflege und Hawe Hydraulik. Die Logistik übernahm in bewährter Weise der Paketdienst UPS aus Allershausen.

 

Chef-Organisatorin Petra Wegener, Fundraiserin der Lebenshilfe, sagte: „Ganz besonders freuen wir uns über die Firmenteams. Die Freisinger Stadtwerke liefen zum Beispiel zusammen mit Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher.“ Mit 65 Frauen und Männern stellte Texins e.V., die Betriebssportgemeinschaft von Texas Instruments, wieder die größte Laufgruppe, angeführt von Geschäftsführer Andreas Schwaiger.

 

Das Startsignal gaben in diesem Jahr Martin Hübner, Selbstvertreter bei der Lebenshilfe, und Schirmherr Landrat Josef Hauner. Er verwies auf die Großveranstaltungen der Lebenshilfe in ihrem Jubiläumsjahr und bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr großes soziales Engagement.

 

Während und nach dem Lauf gab es im Biergarten des Restaurants Viva Vita ein Spanferkel, Kirtanudeln und andere bayerische Köstlichkeiten. Viel Musik gab es auch: neben DJ Fabi von der Lebenshilfe machte die Freisinger Sambatruppe Safado den Läufern Dampf. Gechilltere Klänge gab es vom Duo Apollon’s Smile. Mit Premium Bavaricum erklang Blasmusik zum Abschluss. Sportler und Fans waren begeistert vom inklusiven Charakter der Veranstaltung: Menschen mit Behinderung wirkten unter den knapp 50 ehrenamtlichen Helfern selbstverständlich mit. Es gab keine Unterschiede, alle waren dabei!

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