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Malwettbewerb für neues MVV-Fahrplanheft: Lea Sachs hat das schönste Bild gemalt

Für das Titelbild des MVV-Fahrplanhefts 2020 hat das Landratsamt Freising heuer erstmals einen Malwettbewerb veranstaltet. Unter dem Motto „Der MVV in unserem Landkreis“ durften im Juli 2019 alle Schülerinnen und Schüler der 3. Jahrgangsstufe ein Bild mit einem MVV-Bus im Landkreis einreichen. Der Malwettbewerb stieß auf rege Beteiligung der Grundschulen, was es der unabhängigen Jury im Landratsamt Freising umso schwerer machte, ein Siegerbild auszuwählen.

 

Gewonnen hat Lea Sachs aus der Grundschule Vötting. Die inzwischen Viertklässlerin darf sich über eine große Familienkarte für das Freisinger Erlebnis-Schwimmbad sowie einen Büchergutschein über 20 Euro freuen. Den zweiten Platz (Büchergutschein über 20 Euro) belegte Nils Lohner von der Sternschule Neustift, Rang drei (Büchergutschein über 10 Euro) ging an Korbinian Schmitz aus der Grundschule Kirchdorf.

 

„Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie Schul- und Klassenleitungen für die Teilnahme und freuen uns, wenn nächstes Jahr wieder so viele schöne Bilder eingereicht werden“, sagte Landrat Josef Hauner. „Wie lange habt ihr für euer Bild gebraucht“, fragte er die Kinder. Gewinnerin Lea brauchte einen zweiten Anlauf, um ihr tolles Werk zu gestalten. „Weil das erste Bild nicht so schön war. Das zweite habe ich dann an einem Abend gemalt.“

 

Neuerungen zum Fahrplanwechsel

Nicht nur das Titelbild auf dem Fahrplanheft ändert sein Aussehen, auch im Inneren finden sich einige positive Änderungen bei den Fahrplänen. Bereits zum Schuljahreswechsel am 10. September 2019 wurde die Anbindung der Realschule „Gute Änger“ durch drei zusätzliche Fahrten auf den MVV-Regionalbuslinien 601V und 615 verbessert. Zudem wird auf der Linie 619 morgens ein zusätzlicher Gelenkbus eingesetzt.

 

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 wird erneut das ÖPNV-Angebot im Landkreis Freising ausgebaut. Hier ein kurzer Überblick:

 

  • MVV-Regionalbuslinie 501 – Moosburg-Erding: Takt- und Angebotslücken am Vormittag, Mittag und Abend werden geschlossen.
  • Linie 619 – Petershausen-Freising: Einzelne Fahrten werden bis Petershausen verlängert und zusätzliche Fahrtenpaare vor allem für Pendler am Morgen geschaffen.
  • Linie 515 – Hallbergmoos-Erding: Für den Schülerverkehr werden zwei Verstärkerfahrten von bzw. nach Erding eingerichtet.
  • Linie 602 – Mainburg-Freising: Der Fahrplan wird am Wochenende um fünf Fahrtenpaare von und nach Mainburg ausgeweitet. Diese Fahrten werden in der Zeit vom 1. Mai bis 3. Oktober mit einem Fahrradanhänger angeboten.
  • Linie 690 – Garching, Forschungszentrum-Eching: Von Eching nach Garching wird vor allem für Berufspendler vor 6 Uhr eine zusätzliche Fahrt eingeführt.
  • Linie690V – IKEA-Shuttle: Wegen Kapazitätsproblemen werden hier künftig größere Fahrzeuge eingesetzt.
  • Linie601 – Schweitenkirchen-Freising: Zur Anbindung der Kirchdorfer Ortsteile werden am Samstag zwei zusätzliche Fahrtenpaare von Paunzhausen über Burghausen und Wippenhausen nach Freising und zurück eingeführt.

 

Insgesamt stellt der Landkreis Freising zur Verbesserung der Busverbindungen im Landkreis zusätzliche Mittel in Höhe von ca. 150.000 Euro pro Jahr bereit.

 

Die neuen MVV-Fahrpläne sind in der MVV-App, im Internet (www.mvv-auskunft.de) sowie in allen angeschlossenen Auskunftsportalen einzusehen. Das neue Fahrplanheft für den Landkreis Freising mit dem Siegerbild von Lea Sachs und weiteren Informationen zur Tarifreform liegt bei allen Gemeinden, an den Bahnhöfen und im Landratsamt Freising aus.

 

 

MVV-Tarifreform tritt in Kraft

Zum 15. Dezember 2019 ändert sich zudem die Tarifstruktur im Landkreis Freising sowie im gesamten Verbundraum. Landrat Josef Hauner, der an den Verhandlungen in der Verbundgesellschaft beteiligt war, begrüßt die Reform: „Unter Berücksichtigung der zusätzlich vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten Mittel ist es gelungen, das ursprünglich im Juni 2018 beschlossene Modell so nachzubessern, dass die damals noch bestehenden Härten abgemildert werden konnten. Insbesondere haben wir für die ursprünglich in Zone 6 gelegenen Gemeinden des Landkreises Freising eine deutliche Verbesserung erreicht.“

 

Im Vergleich zum im Juli 2018 beschlossenen Reformmodell werden alle Gemeinden und Haltestellen des Landkreises, die ursprünglich noch in Zone 6 lagen, nun auf die Zonengrenze 5/6 verschoben. Davon profitieren die Gemeinden Mauern, Gammelsdorf, Hörgertshausen, Moosburg, Nandlstadt, Wang, Rudelzhausen und Au. Zusätzlich werden die Gemeinden Hohenkammer, Allershausen und Marzling von der Zone 5 neu auf die Zonengrenze 4/5 gelegt. Die Kreisstadt Freising ist von allen Orten des Landkreises aus mit einem Fahrschein für maximal zwei Tarifzonen erreichbar. Das Landkreisgebiet erstreckt sich künftig auf die Tarifzonen zwei bis sechs.

 

Positiv sind außerdem Haltestellen in Gemeinden, an denen zwei Tarifzonen gelten. Liegt die Start- und/oder Zielhaltestelle in zwei Zonen, können die Fahrgäste die günstigere Variante wählen.

 

Das aktuelle Fahrkartensortiment bleibt grundsätzlich erhalten, wobei die meisten Tickets der neuen 7-Tarifzonen-Logik folgen. Die IsarCard Monatskarte, die IsarCard Abo-Monatskarte sowie die IsarCard Jahreskarte bleiben je nach Anzahl der Zonen preisneutral bzw. werden um bis zu 30 Prozent billiger. Auch der Preis für die Grüne Jugendkarte bleibt gleich bzw. verringert sich.

 

Beim beliebten Seniorenticket entfällt künftig die Sperrzeit und es kann somit rund um die Uhr genutzt werden. Mit Blick auf das Renteneintrittsalter wurde im Gegenzug die Altersgrenze auf 65 Jahre angehoben.

 

Als neues Angebot wird die IsarCard S, das Sozialticket, zum 1. Januar 2020 eingeführt. Das Angebot gilt für Inhaberinnen und Inhaber eines LandkreisPasses. Ausgegeben wird der LandkreisPass vom Landratsamt Freising an Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach SGB II (Arbeitslosengeld II), SGB XII (Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt) oder nach §§ 2, 3 Asylbewerberleistungsgesetz sowie an Personen, die einen Bundesfreiwilligendienst oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr leisten.

 

Wichtig bei der Preisgestaltung war zum einen die Bindungswirkung der Fahrgäste an den MVV, aber auch die Einfachheit und Gerechtigkeit. Hierzu zählen insbesondere die einheitliche 7-Zonen-Logik und dass künftig doppelt durchfahrene Zonen nur noch einfach gezählt werden.

 

Zum Schuljahresbeginn 2020/2021 soll zum derzeitigen Ticket Ausbildungstarif I und II das 365-Euro-Ticket für Schüler und Auszubildende in das Fahrkartensortiment aufgenommen werden. Damit können Schüler und Auszubildende auch außerhalb der Schulzeit Bus und Bahn unbegrenzt nutzen.

 

Weitere Informationen zur Tarifreform sind im Internet unter www.mvv-muenchen.de/tarifreform zu finden.

Landrat Josef Hauner mit den Gewinnern (v.r.) Lea Sachs, Nils Lohner und Korbinian Schmitz sowie mit dem neuen Fahrplanheft.

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