Frühjahrsdienstversammlung der Feuerwehren

3635 Aktive in 85 Feuerwehren haben im Jahr 2017 insgesamt 37.738 Stunden in 2192 Einsätzen absolviert. Diese Bilanz zog Kreisbrandrat Manfred Danner bei der Frühjahrsdienstversammlung der Feuerwehren im Landkreis Freising am Donnerstagabend in Zolling. „Man kann nur immer wieder hervorheben, wie wertvoll Ihre ehrenamtliche Arbeit ist“, sagte Landrat Josef Hauner in seinem Grußwort.

 

Dass die Feuerwehrleute zu jeder Tages- und Nachtzeit, bei Wind und Wetter, ausrücken, um Menschen, die in Not geraten sind, Hilfe zu leisten, „das ist nicht selbstverständlich“, sagte Hauner. „Die Feuerwehren sind ein elementarer Bestandteil für das Rettungswesen im Landkreis Freising.“

 

Entsprechend bemüht ist der Landkreis auch, die Wehren bei ihren Aufgaben bestmöglich zu unterstützen. Der Landrat freute sich, verkünden zu können, dass die Realbrandausbildung in der Brandcontaineranlage im Feuerwehrausbildungszentrum in Zolling auch für 2018 voll ausgelastet sei. „Es sind zehn Befeuerungstage geplant, die Lehrgänge sind komplett belegt.“ Außerdem werde in diesem Jahr eine Feuerwehrbedarfsplanung erstellt. „Der Katastrophenschutz soll für den gesamten Landkreis überplant werden.“ Die Regierung von Oberbayern stelle demnächst einen Versorgungs-Lkw mit Hochwasserpumpe zur Verfügung, der in Au stationiert wird. Ferner würden in den kommenden Jahren weitere Fahrzeuge angeschafft, sagte Kreisbrandrat Danner. „Der Landkreis ist auch mit Nachdruck auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Katastrophenschutzzentrum“, so Hauner.

 

„Einmal Blaulicht, immer Blaulicht“ – unter diesem Schlagwort verkündete der neue Chef der Bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann, dass er sich trotz seiner neuen Tätigkeit weiterhin für die Themen der Inneren Sicherheit einsetzen wolle. Als Vorsitzender des Innenausschusses habe er sich fünf Jahre lang intensiv damit beschäftigt. „Es ist wichtig, die Kommunen bei der wichtigen Aufgabe, die Feuerwehren zu fördern, zu unterstützen.“ Auch wolle er mit der Kreisbrandinspektion in engem Austausch bleiben, um die lokalen Themen vor Ort im Blick zu behalten.

 

85 Feuerwehren gibt es im Landkries Freising – drei davon sind Werksfeuerwehren. „Es sind zum Glück nicht weniger geworden“, resümierte Danner. Unter den 3635 Aktiven seien 230 Damen und insgesamt 1053 Atemschutzgeräteträger. Von den 2192 Einsätzen im Jahr 2017 seien 714 Brände gewesen, aber 1338 Technische Hilfeleistungen. 333 Mal sei eine Wehr fälschlicherweise alarmiert worden. „Die Fehlalarmierungen sind deutlich zurückgegangen. Das sind aber eigentlich immer noch zu viele.“

Kreisbrandrat Manfred Danner zog Bilanz über das Feuerwehrjahr 2017

"Unverzichtbar" seien die Feuerwehren, sagte Landrat Josef Hauner

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