Feuerwehren im Dauereinsatz: In zwei Tagen 47 Mal ausgerückt

Die Feuerwehren im Landkreis Freising waren in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz. Aufgrund der schweren Unwetter mussten die Feuerwehrleute von Montag bis in die Nacht zum Mittwoch hinein insgesamt 47-mal ausrücken. Meist mussten vollgelaufene Keller leergepumpt werden, doch auch überflutete Straßen und umgestürzte Bäume hielten die Einsatzkräfte in Atem. Schwerpunkte der Gewitter waren wie schon Ende vergangener Woche die Gemeinden Kranzberg und Hohenkammer sowie die Hallertau. In Allershausen mussten die Floriansjünger das Dach eines Zirkuszeltes sichern, damit es bei Windböen nicht abhebt.

 

Sehr schnell seinen Zweck erfüllen musste der Modulare Gerätewagen Hochwasser, der seit neuestem zum Katastrophenschutz-Fuhrpark des Landkreises Freising gehört. Erst am vergangenen Samstag wurde das Fahrzeug, das mit speziellen, leistungsfähigen Schmutzwasserpumpen ausgestattet ist, an seinen Standort in Au transportiert. In der Nacht zum Mittwoch alarmierte der benachbarte Landkreis Kelheim die Freiwillige Feuerwehr Au. Ein Supermarkt in Mainburg war überschwemmt worden und wurde mithilfe des GWG Hochwasser Freising Land 56/1 vom Wasser befreit.

Ein Verbrauchermarkt in Mainburg musste ausgepumpt werden: der erste Einsatz des neuen Modulare Gerätewagens Hochwasser.)

Auf der Straße standen die Feuerwehrleute teilweise knietief im Wasser.

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