Ausbildungsstart für 25 Schüler der Krankenpflegeschule: Klinikum Freising begrüßt angehende Pflegekräfte aus zehn Nationen

Am Klinikum Freising hat zum 1. Oktober der nächste Ausbildungskurs an der Berufsfachschule für Krankenpflege begonnen. Die 25 jungen Frauen und Männer wurden herzlich von der Schul- und Klinikleitung empfangen und erhielten traditionell vom Vorgängerkurs Schultüten geschenkt. Eine umfassende dreijährige Ausbildung in einem dualen System und beste Übernahmechancen warten nun auf sie.


Aufgeregt und neugierig haben die neuen Schüler an der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Freising ihre Ausbildung begonnen. „Es wird eine spannende und intensive Zeit für Sie und uns. Wir werden alles tun, damit Sie sich bei uns wohlfühlen, und Sie in jeder Phase Ihres Kurses begleiten“, sagte Schulleiterin Eva Gall stellvertretend fürs gesamte Team bei der Begrüßung ihrer neuen Schützlinge. Klinikums-Geschäftsführer Andreas Holzner ergänzte, dass Absolventen eine vielversprechende berufliche Zukunft erwarte. Gut ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger seien heiß begehrt und hätten viele Karrierechancen, zum Beispiel durch eine Spezialisierung oder ein Studium. „Wir werden früh auf Sie zukommen, denn wir möchten natürlich, dass Sie bei uns in Freising bleiben." Versüßt wurde der Start auch durch die Mitschüler des zweiten Lehrjahres, die jeden Neuling mit einer liebevoll gebastelten Schultüte empfingen und zu einer Kennenlern-Party einluden.


Obwohl die öffentliche Diskussion über den Pflegenotstand eher abschreckend wirken könnte, kann sich zumindest die Berufsfachschule des Klinikums Freising mit ihren insgesamt 72 Ausbildungsplätzen bislang nicht über zu geringe Bewerberzahlen beklagen. So starten heuer 25 Schüler aus zehn Nationen, darunter Chile, Ecuador, Nepal, Kamerun und die Türkei. Für Schulleiterin Gall ist diese „bunte Mischung“ ein Beleg für die Weltoffenheit am Klinikum: „Bitte bereichern Sie uns mit Ihrer kulturellen Vielfalt! Die Welt wächst zusammen und sie ist bunt – und das ist gut so!“ Zudem ist auch die Altersverteilung breiter geworden. Dank einer Kooperation mit dem Klinikum Freising nehmen bereits zum dritten Mal Studierende des Studiengangs „Pflege Dual“ der Technische Hochschule Deggendorf am Kurs teil.


In den kommenden drei Jahren durchlaufen die Schüler eine umfassende Ausbildung zum staatlich geprüften Gesundheits- und Krankenpfleger, die neben Theorie und Grundlagen auch 2500 Praxisstunden vorsieht. Als eine Besonderheit des Kurses können sie den praktischen Teil sowohl am Klinikum in Freising als auch am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München oder in ambulanten Pflegeeinrichtungen in Freising oder München machen. Sie lernen dadurch ein besonders breites Fach- und Aufgabenspektrum in der stationären Krankenversorgung kennen, aus dem sie später ihr bevorzugtes Aufgabengebiet wählen können.

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