5. Netzwerktagung der Bildungsregionen von Oberbayern

Zur 5. Netzwerktagung im Landratsamt Freising fanden sich Vertreter der Initiative „Bildungsregionen in Oberbayern“ zusammen. An der Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sind derzeit im Regierungsbezirk Oberbayern 16 Landkreise und kreisfreie Städte beteiligt. Dem Landkreis Freising wurde am 20. Februar das Qualitätssiegel Bildungsregion verliehen. Thema der 5. Netzwerktagung  war „Ganztägige Betreuungsangebote in den oberbayerischen Bildungsregionen“.Schon einleitend wurde festgestellt, wie aktuell und dringend dieses Thema ist. Dies zeigt auch der zukünftig zu erwartende Rechtsanspruch Ganztag an der Grundschule bis 2025.

 

Nach der Begrüßung durch Robert Scholz, Stellvertreter des Landrats und einem Grußwort der Regierung von Oberbayern durch  Anneliese Willfahrt, Abteilungsdirektorin Bereich Schulen, führte Ernst Fischer, Sprecher der Konferenz der Schulaufsicht in Oberbayern, in das Tagesprogramm ein.

 

Das Programm begann mit dem Impulsreferat „Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote: Rechtsanspruch und Raumförderung und Ausbau“, das im Wechsel von den Referenten Michael Rißmann, Leitung Referat IV.9 (Ganztag), StMUK und Nora von der Sand, Kindertagesbetreuung, StMAS vorgetragen wurde. Zwei weitere Referate folgten. Simone Schramm, Beratungsrektorin Ganztagesangebote von der Regierung von Oberbayern präsentierte das Thema „Schulische Betreuungsangebote und deren Ausgestaltung“. Die Referentin zeigte auf, wie kontinuierlich die Zahlen bei den unterschiedlichen Formen der Ganztagsangebote - gebundene oder offene Ganztagsschule, Hort, Mittagsbetreuungen in den letzten Jahren anstiegen. Dem schloss sich Norbert Müller,  schulaufsichtliche Genehmigungen und Kommunale Förderungen bei der Regierung, mit der Ausführung „Förderung kommunaler Bauinvestitionen zum Ausbau von Ganztagsangeboten“ an.

 

Nach dem Block mit den Impulsreferaten konnten die Teilnehmer zwischen zwischen Workshops wählen, die sich mit den Betreuungsangeboten der Schule bzw. Jugendhilfe befassten. Sowohl bei den Referaten wie auch bei den lebhaften Beteiligungen in den Workshops wurden folgende Punkte benannt, die die Umsetzung der Ganztagesbetreuung erschweren: fehlende oder unpassende Räumlichkeiten, Unklarheiten bei der Busbeförderung, Mangel an qualifiziertem Personal.

 

Nach dem Serviceblock, der von Ernst Fischer und Gabriele Dengler, Koordinatorin Bildungsregion, ROB, geleitet wurde, stellte  Huguette Morin-Hauser, das „Mentor-Programm – Die Leselernhelfer“ vor. Dieses Programm besteht schon an mehr als 290 Orten bundesweit. Im 1:1-Prinzip fördern Mentoren vorwiegend an den Grundschulen einzelne Kinder, die von den Lehrkräften für das Programm vorgeschlagen werden.

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