Ausstellung von Sonja Seibold: „Bilder und Medaillen“ im Marstall des Landratsamtes

Eine der bedeutendsten Gestalterinnen von Münzen und Medaillen in Deutschland ist Sonja Seibold aus Obermarchenbach. Diese großartige und bescheidene Künstlerin hat über 80 Medaillen geschaffen und wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Ihre kleinen Kunstwerke waren schon in ganz Europa zu bewundern. Bei der „Expo-Hannover-2000“ erhielt sie für ihren Entwurf einer „Zehn-D-Mark-Münze“ den ersten Preis. Davon wurden beinahe vier Millionen Münzen geprägt. 2015 zollte ihr bei der Verleihung des Kulturpreises des Landkreises Freising Landrat Josef Hauner hohe Anerkennung für ihr Lebenswerk.

 

Sonja Seibold wurde 1932 in München geboren. In Oberammergau erlernte sie das Bildhauer-Handwerk und absolvierte 1956 ihre Meisterprüfung. Von 1951 bis 1958 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in München bei dem bekannten Professor Josef Oberberger, der übrigens nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere Jahre in Freising gelebt hat. Hier lernte sie den Freisinger Kunsterzieher und Kreisheimatpfleger Christian Seibold kennen, den sie 1954 heiratete. Zahlreiche Studienreisen führten sie in aller Herren Länder, aus denen sie tiefe Eindrücke mit nach Hause brachte.

 

Die Künstlerin zeigt in einem Querschnitt durch ihr künstlerisches Schaffen Münzen und Medaillen, dazu Bilder und Zeichnungen. Die Ausstellung im Marstall des Landratsamtes Freising (Landshuter Straße 31, Eingang auch über die Alte Poststraße) ist von 10. bis 22. Oktober täglich von 14 bis 19 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Interessenten sind zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 9. Oktober, um 16 Uhr herzlich willkommen.

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