Anonymer Briefeschreiber verbreitet Falschmeldungen

Beim Lesen dieses angeblichen Schreibens des Landrats verging einer Dame aus Freising das Lachen: Weil die Flüchtlingswelle Deutschland überrolle, müsse das Landratsamt nun auch auf private Wohnräume zurückgreifen und da im Haus der Adressatin mindestens ein Zimmer ungenutzt sei, würden dort am 1. Advent drei junge Flüchtlinge aus dem Senegal einziehen. Im Folgenden malt der anonyme Briefeschreiber, der sich nicht scheute, die Unterschrift des Landrats zu fälschen, sehr fantasiebegabt aus, dass die Afrikaner keine deftige bayerische Kost wie Schweinsbraten und Semmelknödel vertragen. Die künftige Dame des Hauses wird deshalb gebeten, einen VHS-Kurs für afrikanische Küche zu belegen, weil man in Afrika gern Schlangenfilet und Heuschrecken zu sich nimmt. Es folgen weitere Gags, an denen der Briefeschreiber offenbar selbst viel Freude hatte.

 

Die Empfängerin des Briefes war jedenfalls erleichtert, als ihr im Landratsamt versichert wurde, dass dieses Schreiben weder vom Landrat noch vom Landratsamt stammt und dass die Requirierung von privatem Wohnraum in keiner Weise vorgesehen ist. Die Polizei wurde mittlerweile verständigt. Sie geht der Angelegenheit nach.