Katharina Schinagl ist Vize-Hopfenkönigin 2017/18

Die neue Hallertauer Vize-Hopfenkönigin 2017/18 kommt aus dem Landkreis Freising. Katharina Schinagl aus Hebrontshausen, Siegelbezirk Au, musste sich bei der Wahl zur Hopfenkönigin beim Wolnzacher Volksfest am Montagabend (14. August) knapp geschlagen geben, wird das „grüne Gold“ aus der Hallertau aber im nächsten Jahr als Stellvertreterin der neuen Hallertauer Hopfenkönigin Theresa Zieglmeier weltweit repräsentieren.

 

Die beiden jungen Damen waren die einzigen Bewerberinnen um den Hopfenthron. Nachdem Wolnzachs Bürgermeister Jens Machold als Gastgeber der Veranstaltung die gut und gerne 3000 Besucher in der voll besetzten Festhalle begrüßt hatte, durften sich die beiden Pflanzerstöchter persönlich vorstellen. Katharina Schinagl aus Hebrontshausen ist als gelernte  Köchin in der Kantine der Firma Jungheinrich in Moosburg angestellt, arbeitet aber auch als Bedienung in einer Gaststätte sowie auf dem Oktoberfest. „Mit dem Spruch ‚Geh weiter, trink no a Maß‘, sorge ich für einen guten Absatz unseres Holledauer Biers.“ Dass das Zelt voll war, mag der 21-Jährigen  gefallen haben, denn sie verriet: „Ich bin narrisch gern unter Leuten.“

 

Natürlich hilft Katharina Schinagl auch im elterlichen Hopfenbetrieb mit. Am liebsten mag sie „Draht aufhängen in der Kälte“. Den Hopfen ausputzen dagegen gehöre nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, sagte sie im Gespräch mit Moderator Alexander Nadler. Ein klarer Gegensatz zu ihrer Konkurrentin Theresa Zieglmeier. Die Finanzbeamtin aus Pfeffenhausen sorgte für Erstaunen im Publikum, als sie sagte, das Ausputzen mache ihr am meisten Spaß. Die 23-Jährige, die auch schon Faschingsprinzessin war, stellte sich als Verfechterin bäuerlicher Traditionen, von Kultur und Heimat dar. Die Holledauer seien für sie „ein besonderer Menschenschlag“, bei dem sich „das ganze Leben um den Hopfen dreht“.

 

Dem konnte die ebenfalls anwesende Bayerische Bierkönigin Lena Hochstraßer nur beipflichten. Die Holledau sei „die Kinderstube des Bieres“. Den neuen Hopfenhoheiten riet sie, bei allem Trubel, der auf sie zukomme, niemals ihre Wurzeln zu vergessen. „Es gibt fast nichts Schöneres in Bayern als die Hallertau.“ Bedankt hat sich die Bierkönigin bei dem scheidenden Hopfen-Dreigestirn Sabrina Schmalhofer, Eva-Maria Eisenmann und Kathrin Obermeier für deren Einsatz im vergangenen Jahr.

 

Nachdem alle Stimmzettel in der Festhalle wieder eingesammelt und ausgezählt waren, konnte Moderator Nadler gegen 22.30 Uhr das Ergebnis der Wahl verkünden. 1052 Stimmen konnte Katharina Schinagl auf sich vereinen, Theresa Zieglmeier brachte es auf 1157 Stimmen und ist damit die neue Hopfenkönigin.  „Ich bin überwältigt und sprachlos“, sagte die Gewinnerin. Von Enttäuschung war auch bei Katharina Schinagl keine Spur: „Ich freue mich auf ein tolles Jahr“, sagte die nun amtierende Vize-Hopfenkönigin. D Höhepunkt: „Der Gallimarkt in Mainburg im Oktober. Da bin eh jedes Jahr. Diesmal erlebe ich ihn aus einer ganz neuen Perspektive.“ Und dann werden die Hoheiten einen Termin nach dem anderen wahrnehmen – und zwar rund um den Globus. Das bayerische Bier und seine wichtigste Zutat wollen schließlich gut repräsentiert sein.

 

Zahlreiche Gratulanten scharten sich nach der Wahl um die beiden Damen. Auch Robert Scholz, Stellvertreter des Landrats, gratulierte den Hopfenhoheiten im Namen des Landkreises Freising und wünschte ihnen viel Erfolg.

Die neue Hopfenkönigin Theresa Zieglmeier (l.) und ihre Stellvertreterin Katharina Schinagl

Robert Scholz, Stellvertreter des Landrats, gratuliert Katharina Schinagl

Die beiden Bewerberinnen im Gespräch mit Moderator Alexander Nadler

Voll besetzt war die Festhalle

Eine Schärpe für die Königin

Verabschiedet wurde das scheidende Dreigestirn (v.l.): Sabrina Schmalhofer, Eva-Maria Eisenmann und Kathrin Obermeier

Königliche Hoheiten unter sich

Der Stellvertreter des Landrats Freising beglückwünscht die neue Hopfenkönigin

Katharina Schinagl auf Stimmenfang

Ein Prosit auf bayerisches Bier und Hallertauer Hopfen

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